| vor 900 |
Die Pfarrei war wahrscheinlich eine Gründung der Edelfreien von
Schwabegg und stand unter dem Patronat der Herrschaft. Die
alte Kirche stand im jetzigen
Friedhof am halbem Hang über der jetzigen Kirche |
| 955 |
wie im Salbuch von 1784 berichtet: erste Plünderung in der Zeit
der Ungarneinfälle |
| 1618-1648 |
Plünderung im 30jährigen Krieg, beinahe Verfall der Kirche,
Dorf- und Pfarrkirche so verarmt, dass die Pfarrei Schwabegg
aufgehoben werden musste |
| 1627 |
Pfarrsitz nach Klimmach verlegt
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| 1663 |
Pfarrei und Seelsorgerstelle durch Herzog Maximilian Philipp aufgehoben |
| 1667 |
Der Pfarrei Konradshofen mit der Auflage zugeteilt, einen Hauskaplan zu
besolden, der jeden Sonn- und Feiertag im Ort den Gottesdienst
feiern sollte. Dieser besaß jedoch nicht einmal das zum Leben
Notwendigste, zudem waren die Wege schlecht und weit, im Winter
oft unbegehbar, sodaß die kirchlichen Verhältnisse darniederlagen.
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| 1774 |
Bau einer Wohnung für den Konradshofer Kaplan in Schwabegg.
Eine "elende Hütte" am Fuß des Berges, nahe der mittlerweile
abgerissenen Kapelle "Zu unseres lieben Herrn Ruhe" (am Kapellenweg). Ein Besucher
hätte den pensionierten Klostergeistlichen einmal beinahe
erschlagen, als er samt Türbalken ins Hausinnere fiel.
(Wohl bereits nach kurzer Zeit Umzug in den jetzigen Pfarrhof.) |
| ab 1835 |
"Reiche Stiftungen" für den Unterhalt des Pfarrers
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| 1843 |
Schwabegg wird Kuratie |
| 1872-1878 |
Bau der neugotischen Pfarrkirche Maria Himmelfahrt durch Architekt Max Treu, Augsburg
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| 1876 |
Expositur mit allen pfarrlichen Rechten |
| 1904 |
Einweihung des Kalvarienbergs am 15.05.1904 |
| 1947 |
wieder zur Pfarrei erhoben (maßgeblich durch den damaligen Geistl.
Rat Hermann Schwenger erreicht) |
| Dekanate |
Bis 1921 gehörte Schwabegg zum Dekanat Kirchheim und bis 1948 zum
Dekanat Walkertshofen und ab 1948 zum Dekanat Schwabmünchen.
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